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Ist PC-Gaming noch von Bedeutung?

Auf Handhelds und Smartphones werden immer häufiger Games gestartet, mittels Cloud Gaming sogar moderne AAA‑Videospiele. Dass PC-Gaming an Relevanz einbüßen könnte, ist zum Glück eine unbegründete Sorge. Im Gegenteil: Der Desktop-Rechner hat Vorteile, bei denen mobile Endgeräte und Konsolen vor Neid erblassen.

Warum PC-Gaming nicht wegzudenken ist

Handhelds wie die Nintendo Switch 2 und Konsolen wie die PlayStation 5 sind zugänglicher als Desktop-Rechner. Nie bereiten die Kompatibilität oder ältere DirectX-Versionen Probleme. Bei Fehlermeldungen auf Konsolen genügt in der Regel der Neustart. Dennoch erfreut sich das PC-Gaming lang anhaltender Beliebtheit.

Dies hängt zum einen mit der kompromisslosen Leistung zusammen. Auf dem PC ist natives 4K mit hohen Bildwiederholraten möglich, während die Grafikqualität auf Handhelds zugunsten der Performance zurückgefahren wird. Zum anderen lässt sich ein PC verbessern, indem die Grafikkarte ersetzt oder der Arbeitsspeicher ausgebaut wird. Bei der Xbox Series X ist die Hardware hingegen fix, bis die nächste Konsolengeneration ausgerufen wird.

Auch als Plattform ist der PC ungeschlagen. Auf Steam und GOG.com stehen zehntausende Computerspiele zur Auswahl, die allesamt abwärtskompatibel sind. Zwar treten bei älteren Titeln mitunter technische Schwierigkeiten auf, aber diese lassen sich meist mit ein paar Handgriffen lösen. Wer versucht, auf der PlayStation 5 alte PS3-Spiele zu starten, wird aber zwangsläufig auf Granit beißen.

Ob Anno‑Städtebau oder Echtzeit‑Strategie à la StarCraft II: Eingaben via Maus und Tastatur sind dem Controller überlegen. Zudem ist die Spielauswahl am PC deutlich umfangreicher. Neben klassischen Titeln bieten dort auch zahlreiche Anbieter Casinospiele kostenlos, die rein zur Unterhaltung dienen und ohne Registrierung ausprobiert werden können. Gerade in diesem Umfeld ist es für Nutzer wichtig, sich nicht allein auf bunte Grafiken oder Themenwelten zu verlassen, sondern unabhängige Informationsquellen zu nutzen, die Anbieter transparent vergleichen, Sicherheitsstandards prüfen und Bonusbedingungen verständlich einordnen. Solche Bewertungs‑ und Analyseportale schaffen Orientierung in einem Markt, der für Laien schnell unübersichtlich wirkt.

Handhelds und mobilen Endgeräten technisch überlegen

Handhelds wie das Steam Deck oder das Asus ROG Ally haben mit kurzer Akkulaufzeit und teils hohen Temperaturen zu kämpfen. Gleiches gilt für mobile Endgeräte, die nicht primär auf Spiele-Apps ausgelegt sind. Im PC sorgt der Luftstrom für niedrigere Temperaturen. Alternativ lässt sich eine Wasserkühlung installieren. So kann die Hardware am Desktop-Rechner stärker ausgereizt werden.

Computerspiele lassen sich mit Mods grafisch aufpolieren oder sogar inhaltlich verändern. Nach wie vor werkeln Fans beispielsweise an Modifikationen für Gothic II, die mitunter eigene Geschichten erzählen, samt neuer Spielwelten und Quests. Dabei liegt das Veröffentlichungsjahr 2002 weit in der Vergangenheit. Tools wie der RPG Maker erlauben es, an einem eigenen Final Fantasy zu feilen. Jahr für Jahr werden neue Projekte veröffentlicht, einige sogar kostenlos. Auf Konsolen sind Mods und RPG-Maker-Spiele eingeschränkt verfügbar.

In puncto Peripherie behält der PC ebenso die Nase vorn. So kann das Rennspiel Trackmania am Computer mit Maus und Tastatur, via Controller oder über ein Lenkrad gespielt werden. Alle Eingabegeräte werden unterstützt. Selbst ein Nintendo Switch Pro Controller oder der DualSense der PS5 lassen sich via Bluetooth mit dem PC verbinden. Bei VR-Brillen kann beliebig variiert werden, statt sich mit der Peripherie des Konsolenherstellers zu begnügen.

Niedrigschwelliger Zugang zu Computerspielen

Obschon der Neukauf eines Desktop-Rechners mit höheren Kosten verbunden ist, lassen sich im Browser zahllose Spiele kostenlos starten. Dahinter verbergen sich Genres wie Aufbau-Strategie, Rollenspiele, Arcade-Action und Gelegenheitsspiele. Über den Browser können auch Dienste wie GeForce Now gestartet werden. Via Cloud Gaming lassen sich in Sekundenschnelle grafisch aufwendige Titel starten, auch wenn die Hardware dafür eigentlich nicht ausgelegt ist.

Am Desktop-PC wartet auch Abandonware auf den Download: Software, die vom Hersteller nicht länger vertrieben wird. Rechtlich ist Abandonware tatsächlich eine Grauzone, weil Urheberrechte nicht erlöschen, nur weil ein Produkt nicht mehr zum Kauf bereitsteht. Manche Hersteller segnen den Download offiziell ab. Dann steht dem kostenlosen Spielspaß rechtlich nichts mehr im Wege.

Free-to-play-Spiele wie Genshin Impact und Fortnite sind auf dem PC zu Hause. Selbst beliebte Marken werden, wenn überhaupt, erst nach einiger Zeit auf Konsolen herausgebracht. In einigen Stores werden Computerspiele gebündelt mit Rabatten verkauft, die auf Konsolen undenkbar wären. Der Epic Games Store und Amazon haben in den vergangenen Jahren hunderte Videospiele verschenkt.

Wie die richtige Hardware auszuwählen ist

Beim PC-Kauf ist auf die Auswahl der richtigen Hardware zu achten. Im Einzelhandel werden zwar fertige Set-ups offeriert, aber häufig wird an bestimmten Komponenten gespart. Online-Konfiguratoren und Internetforen helfen, die Bauteile aufeinander abzustimmen. Am wichtigsten ist, Bottlenecks zu vermeiden. Damit die Grafikkarte ihre Stärken ausspielen kann, muss die CPU leistungsfähig genug sein. Überdies ist ein gescheiter Airflow sicherzustellen, damit die Leistung nicht gedrosselt wird.

Abseits der im PC verbauten Hardware ist bei der Peripherie überlegt vorzugehen. Wenn der PC imstande ist, 144 FPS darzustellen, muss auch der Bildschirm dafür ausgelegt sein. Wer Spaß am kompetitiven Multiplayer hat, sollte die Latenz bei angeschlossener Peripherie im Blick behalten. Zu guter Letzt sollte ein ergonomischer Stuhl gekauft werden, um gesundheitlichen Beschwerden bei längeren Sitzungen vorzubeugen.

Fazit: PC-Gaming bildet weiterhin die Speerspitze

Wenngleich Handhelds und Mobile Gaming zahlenmäßig auf dem Vormarsch sind, ist und bleibt PC-Gaming das Nonplusultra. Wer die beste Grafik und Performance aus modernen Videospielen herausholen will, muss zum Desktop-Rechner greifen. Doch selbst mittelmäßige Hardware ist Konsolen überlegen: Tausende Spiele sind kostenlos zugänglich, direkt über den Browser, ohne dass die altersschwache CPU herausgefordert wird.

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Verfasst von Redakteur

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